Glenglassaugh, 5yo, 03/2010 – 09/2015, 54,1%, Bourbon Octave, Only 39 Bottles, Anam na h-Alba

Glenglassaugh, 5yo, 03/2010 – 09/2015, 54,1%, Bourbon Octave, Only 39 Bottles, Anam na h-Alba

Farbe:

Kräftiges Gold

1

Nase:

Crazy…….vor meinem geistigen Auge sehe ich etwas kleines, süßes Gelbes über eine Frühlingswiese auf mich zuspringen, ein Minion lauthals Baaaaanaaaaanaaaa schreiend.

Ungeheuer fruchtig, mit der überreifen Banane vorweg, beginnt dieser junge Malt bevor er an Schärfe zunimmt und in grasige, auch süssliche Bourbonnoten, ausläuft.

Klingt das ein wenig ab, bilden trockene Tannennadeln einen Teppich über dem Waldboden. Etwas Zedernholz und Patchouli, trockene Würze.

Im Hintergrund, ganz versteckt und sehr verhalten, ist immer eine Frische wie eine leichte Meeresbrise im Hochsommer vorhanden.

3

Mund:

Man hält kurz den Atem an…….Süß und fast cremig beginnt das Abenteuer. Vanille, Kräuterhonig mit einem Hauch Salz. Und dann fährt der Glassa kurz die Krallen aus, fährt dir scharf und pfeffrig mit seinen 54,1% kurz über die Zunge und hinterlässt ein angenehm warmes Gefühl bis zum Magen hinunter.

Fruchtige und florale Noten beginnen sich herauszukristallisieren. Getrocknete Aprikosen und Bananen. Dazu ein Hauch von Angelika und Anis. Frisch geschlagener Bambus und Bienenwachs.

Und da ist dann wieder dieses trockene, süsse Holz mit ein paar Spritzern Bergamotte. Trockene, warme Erde……Waldboden, warm und sommerlich.

Danach:

Trocken und wächsern bleibt der Mal t noch einige Momente auf der Zunge zurück. Leichte Tabaknoten und eine Erinnerung an Wilden Honig

2

Fazit:

Trotz, oder grade wegen seiner Jugend bietet dieser Glenglassaugh eine breite Palette an Eindrücken. Wer noch einen spannenden, und dabei schmeckenden, Malt sucht, ist hier bestens bedient. Allenfalls die Frische, die ich bei Glenglassaugh so schätze, kommt hier noch sehr verhalten daher.

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