Tipperary ‚The Rising‘, 11yo, Irish Single Malt Whiskey, 47%, Tipperary Boutique Distillery

 

Die Hitze ist greifbar, flirrend liegt die Luft über den Feldern und Wiesen. Kein Windhauch lässt die Gräser rascheln, die Vögel schweigen.

Du schließt die Augen und siehst einen Tropfen, wie er langsam an einem eiskalten, vor Kälte beschlagenem Glas Wasser herunterperlt.

Du musst weiter……

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Farbe:

Sattes Gold

Nase:

Warm und pfeffrig steigt dir der Malt in Nase, ist der Beginn noch etwas stechend wird es schnell angenehm scharf.

Sehr würzig mit einer kräftigen Portion Vanille geht es weiter, frisch geschlagenes Holz und Dreschboden kurz nach Feierabend.

Frisches Getreide rieselt durch die Finger.

Nach einiger Zeit beginnt eine milde Fruchtigkeit auf sich Aufmerksam zu machen. Etwas Apfel und Birne, vielleicht auch noch ein wenig süße Melone.

Mund:

Melone auf Früchtebrot…….Honigmelone mit Schokolade überzogen.

Ein tropischer Fruchtmix dazu die Wächsernheit eines aufpolierten alten Sekretärs. Etwas Chilischokolade gepaart mit fruchtiger Malzigkeit.

Dann packt wieder diese würzige Pfeffernote zu und wärmt bis in den Magen.

Auch macht sich das Faß am Ende mit einer angenehmen Eichennote bemerkbar.

Danach:

Wächsern süß, würzig und wärmend……..mittellang

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Fazit:

Ein Whiskey so wie ich ihn mag. Komplex und mit einer schönen Alkoholstärke abgefüllt. Hier geben die erhöhten Prozente dem Malt noch den nötigen Kick.

Hier kommt ein Whiskey auf den man sich freut.

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Barr an Uisce Wicklow Rare, Blended Irish Whiskey, 43%, Wicklow Hills Whisky Ltd.

………..berühre zaghaft die alte verwitterte Oberfläche des Menhirs, die so viel gesehen hat, die so viel erzählen könnte.

Ein Kribbeln durchfährt meinen Arm bis in den Körper. Ich meine ein schwaches Leuchten der Runeninschrift wahrzunehmen.

Wo eben noch Stille herrschte, dringt nun Schlachtenlärm an mein Ohr.

Wo bin ich…….oder besser gesagt, wann bin ich?

Farbe:

Kräftiges, dunkles Gold

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Nase:

Grünes, pflückfrisches Obst. Hauchzarte Vanillenoten über regennasser Wiese, frisch wie nach einem Abendgewitter.

Endlose Apfelplantagen im Sommerregen.

Dänische Butter Cookies und frisches Holz. Birnenkompott mit Schlagsahne.

Später gesellt sich eine leichte Würze und die Süße von getrockneten Beeren ein.

Mund:

Sehr malzig mit frisch geschlagener Eiche. Leichte Würze, dazu trockener Sherry und etwas geriebene Orangenschale. Dann macht sich ein erdiger Unterton breit, feuchte Baumrinde verfeinert mit etwas Zitronengras. Trockener Heuboden im Spätsommer, staubig mit ledrigen Anklängen.

Waldbeerenkompott mit feiner Vanillesoße, und das alles auf dieser süsslichen, manchmal leicht muffigen, Malzigkeit.

Danach:

Eher kurz bleibt dieser Blend am Gaumen kleben. Sehr trocken mit etwas Süße.

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Fazit:

80% Grain und 20% Single Malt treffen hier aufeinander.

Der Grain sorgt, auch durch seine Sherryfassnachreifung, für eine Malzigkeit gepaart mit etwas Sherryeinfluss. Der 10yo Single Malt aus dem Bourbon Cask bringt die Vanille auf das Obst.
Eine schöne sommerliche Kombination, die sich toll im Garten oder beim Grillen geniessen lässt.

Allenfalls könnte man anmerken, dass dieser Blend schon fast zu leicht ist.

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Barr an Uisce 1803, 10yo, Single Malt Irish Whiskey, First Fill Kentucky Bourbon Barrels, 46%, Wicklow Hills Whisky Ltd.

Still ist es auf der Lichtung, als ich sie betrete.

Sonnenlicht streicht über die wettergegerbten Steine des Kreises, der hier seit Ewigkeiten wartet.

Moose lassen die alten Runen auf dem Fels fast unsichtbar werden.

Langsam nähere ich mich größten Menhir in der Mitte, wage es kaum auszuatmen, und strecke meine Hand aus………..

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Farbe:

Kräftiges Gold

Nase:

Frische Äpfel in asiatischen Gewürzen gerollt. Zwischen den Finger zerriebener Koriander, geschnittenes Zitronengras.

Erdige Töne gepaart mit leichter Schärfe von Ingwer.

Laubbedeckter feuchter Waldboden und daraus, sich immer mehr herausarbeitend, eine süße Bourbonnote. Erst zaghaft, doch hat man sie erst einmal wahrgenommen bleibt sie auch vordergründig.

Zarte Anklänge von Schokolade mischen später auch noch in diesem Strauß an Gewürzen mit.

Mund:

Cremig süß begegnet der Malt der Zunge, Vanille und Schokolade breiten sich aus. Sofort ist auch wieder der Apfel da, frischer grüner Apfel.

Zudem macht sich eine angenehme Würzigkeit breit, Ingwer, Koriander und Pfeffer geben den süssen Schokoladennoten einen ganz besonderen Kick.

Auch kommt langsam das Fass zum Vorschein, Eiche und frische Baumrinde. Alles unterlegt von fruchtiger Süße und einem Hauch Vanillepudding.

Danach:

Lang und würzig bleibt der Malt in Erinnerung, dazu kommt ein Hauch von Schärfe und ganz am Ende feine Meersalzschokolade.

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Fazit:

Ein typischer Ire, mild und würzig mit einer angenehmen Süße. Sehr schön zu trinken und mit 46% genau richtig abgefüllt um sich voll auf die verschiedensten Aromen konzentrieren zu können.

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